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Ein sorgfältiger Weg zu einer psychologischen Diagnose ist ein klar strukturierter, mehrstufiger Prozess,

 

  • der wissenschaftliche Standards,

  • ethische Richtlinien und

  • Empathie

 

miteinander verbindet.

 

Er soll sicherstellen, dass die Diagnose verlässlich, nachvollziehbar und hilfreich ist – und nicht vorschnell oder einseitig getroffen wird.

🔑 Qualitäts- und Sorgfaltskriterien

  • Mehrquellenprinzip: Informationen aus verschiedenen Perspektiven (Selbstbericht, Fremdbericht, Beobachtung, Testdaten) kombinieren

  • Standardisierung: Verwendung wissenschaftlich geprüfter Verfahren

  • Ethische Standards: Freiwilligkeit, Aufklärung, Datenschutz, respektvoller Umgang

  • Hypothesenprüfung: Sowohl bestätigende als auch widerlegende Befunde berücksichtigen (Vermeidung von Bestätigungsfehlern)

  • Transparenz: Diagnosewege und -entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren

Eine gute psychologische Diagnose ist kein Etikett, sondern ein Werkzeug, besser formuliert eine Hypothese um passgenaue Unterstützung zu ermöglichen.

 

Sie ist zwangsläufig immer vorläufig und sollte bei neuen Erkenntnissen auch zwingend immer wieder auch überprüft werden.

Ablauf psychologische Diagnostik
tabellarische Übersicht des Ablaufes psychologischer Diagnostik
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